1. EIN NEUER REGIERUNGSANSATZ

Demokratie und Effizienz!

... ist ein Regierungsmodell, das demokratische Ordnungen effizienter gestalten soll.
... sieht im Hinblick auf die bestmögliche Verknüpfung von Demokratie und Effizienz eine Aufteilung der politischen Kompetenzen zwischen den verschiedenen Regierungsebenen vor.
... zielt auf eine Mehrebenenverflechtung der politischen Strukturen ab, sodass bei maximaler Dezentralisierung und minimaler Zentralisierung die Entscheidungen auf denjenigen Ebenen getroffen werden können, die am Besten dafür geeignet sind.
... basiert auf dem Gedanken politischer Legitimität, da die Regierungen sich um Bürgernähe bemühen müssen und die Interessen der Bürger/innen vertreten sollen.
... spricht von einer vertikalen, auf dem Subsidiaritätsprinzip aufbauenden Gewaltenteilung, welche durch Einbeziehung der Bürger/innen in die Entscheidungs-findung Transparenz garantiert.
... verteidigt Pluralismus und die Bürger/innenrechte gegen zu starken Einfluss der Regierungen.
... basiert auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit innerhalb und zwischen den Staaten.


Einheit und Vielfalt!

... versteht sich als Garant für Vielfalt und als Förderer kultureller Identitäten innerhalb der Staaten, die für deren Handlungsfähigkeit und Dynamik notwendig sind.
... besteht in einem Modell vielschichtiger Identitäten, das durch die Berücksichtigung und Harmonisierung der unterschiedlichen Identitäten und Nationalitäten der Bürger/innen die Komplexität des Menschen zum Ausdruck bringt. Lokale, regionale und nationale Loyalität widerspricht nicht zwangsläufig der Identifikation mit und der Unterstützung von supranationalen oder nationalen politischen Vereinigungen (z. B. Europäische Union oder Vereinte Nationen), sondern ergänzt und beeinflusst sich gegenseitig.

 
2. EIN NEUER POLITISCHER ANSATZ


Friede und universelle Werte!


... versteht sich als Garant der Grundrechte.
... möchte durch friedliche Regelung zwischenstaatlicher Konflikte Kriege vermeiden.
... lehnt den Gedanken ab, dass in Nationalstaaten die politischen Institutionen nicht mehr verbessert werden können.
... ist eine politische Theorie, die sich für Solidarität als Voraussetzung für friedliches intra- und innerstaatliches Zusammenleben, sowie friedliche Zusammenarbeit einsetzt.


Neue internationale Herausforderungen!

... ist eine Alternative zur Hegemonie einzelner Staaten oder einer Gruppe von Staaten innerhalb einer internationalen Ordnung
... animiert zur Lösung anscheinend unüberwindbarer politischer Probleme durch die Bewusstwerdung der Tatsache, dass schon bei der Konzeption der Institutionen Probleme geschaffen oder vermieden werden können.
... ergibt sich aus der im Zuge der Globalisierung schwindenden Souveränität der Nationalstaaten. Moderne Staaten sind nicht länger in der Lage, weltweite und nationale Probleme im Alleingang oder ausschließlich mit den herkömmlichen Methoden der zwischenstaatlichen Kooperation zu lösen. Ohne gemeinsame politische Strategien ist dies heutzutage unmöglich.


Universelle Anwendbarkeit!

... ist ein dynamisches Konzept, das sich trotz der neuen Herausforderungen erfolgreich an neue Gesellschaftsordnungen angepasst hat. Es hat bei zahlreichen Völkern in unterschiedlichen Staaten und Regionen zu föderalistischen Regierungsmodellen geführt.
... umfasst politische Ideen und Maßnahmen, die sich von der klassischen Unterteilung in rechte und linke Parteien unterscheiden.
... spricht von Fortschritt in Etappen - Föderalismus ist daher nicht das Ziel, sondern der Weg!
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